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Antikrebs-Nährstoffe

Noch vor wenigen Jahren bewertete die Ernährungswissenschaft die sekundären Pflanzenstoffe als gesundheitlich unbedeutend. Heute gehen wissenschaftliche Forschungen davon aus, dass diese Substanzen bei verschiedenen Krankheiten eine vorbeugende Wirkung haben und für die langfristige Aufrechterhaltung der menschlichen Gesundheit ein notwendiger Bestandteil in der Ernährung ist. Nach Schätzungen soll es über 100‘000 verschiedene Pflanzenstoffe geben, wobei bisher nur etwa ein Drittel bekannt und erforscht sind und etwa 5‘000 bis 10'000 in der menschlichen Nahrung vorkommen. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass der hippokratische Ansatz richtig ist; „Nahrung auch als Medizin zu betrachten“. Besonders pflanzliche Nahrungsmittel haben eine viel grössere gesundheitliche Wirkung als früher angenommen wurde. Sie tragen nicht nur zur Nährstoffversorgung bei, sondern besitzen mit ihren bioaktiven Vital- und Mikronährstoffen gleichermaßen eine präventive und therapeutische Wirkung.

Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass nicht einzeln isoliert Pflanzenstoffe eine bestmögliche Wirkung haben, sondern viel mehr die Pflanze als Ganzes, so wie es die Natur uns zur Verfügung stellt. Denn in der Ernährung wirken sämtliche Vital- und Wirkstoffe einer Pflanze koordiniert, da diese pflanzlichen Substanzen optimal aufeinander abgestimmt sind und dadurch als Ganzes in ihrer Gesamtheit einen bestmöglichen Synergieeffekt und gesundheitlichen Nutzen haben, da sich die pflanzlichen Substanzen durch ihre Menge und Vielzahl in der Wirkung verstärken und gegenseitig auch ergänzen. Diese Erkenntnisse weisen darauf hin, dass eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung mit pflanzlichen Nährstoffen, wohl die wirksamste Form der Antikrebs-Ernährung ist.

ABM - Agaricus blazei Murrill

Der korrekte wissenschaftliche Name für den ABM lautet eigentlich Agaricus subrufescens, jedoch hat sich dieser Name bis heute nicht durchgesetzt und so ist der Vitalpilz allgemein bekannt unter dem Namen Agaricus Blazei Murill (abgekürzt ABM) und wird auch Sonnenpilz oder Mandelpilz genannt und ist ein beliebter und schmackhafter Speisepilz sowie ein enger Verwandter des Champions. In der Mykotherapie geniesst der Vitalpilz ein hohes Ansehen und wird vorwiegend verwendet zur Unterstützung des Immunsystems bei Infektionen und Allergien. Die Wirkeigenschaften des ABM's basieren auf den Inhaltstoffen wie Polysaccharide, konjugierte Linolsäuren (CLA), Pantothensäure, Folsäure, Aminosäuren und das in Pflanzen selten vorkommende Ergosterin, welches als Vorstufe (Provitamin) des Vitamin D2 (Ergocalciferol) gilt. Die Wirkeigenschaften vom ABM sind auch in der Krebstherapie bekannt und der Vitalpilz wird teilweise begleitend verwendet bei Chemo- und Strahlentherapien, da er die Nebenwirkungen wie Haarausfall, Übelkeit und Schwäche reduzieren kann. Neuere Untersuchungen deuten darauf hin, dass der Agaricus blazei Murrill auch das Risiko von Metastasenbildungen bei bestimmten Krebsarten senken kann. Zudem wird dem ABM eine starke antioxidative und leberstärkende Wirkung zugeschrieben.

Aronia - Aronia melanocarpa

Aroniabeeren sind die schwarzen Früchte des Aroniastrauchs Aronia melanocarpa aus der Familie der Rosengewächse, welcher ursprünglich aus Nordamerika stammt und heute auch in Europa angebaut wird. In Osteuropa und Nordamerika gilt die Aronia seit einigen Jahrzehnten auf Grund ihrer entzündungshemmenden und cholesterinsenkenden Eigenschaften als wirksame Heilpflanze. Seit einigen Jahren hat man diese Vorteile auch im restlichen Europa erkannt und die Aronia wird nun auch in deutschsprachigen Ländern angebaut und inzwischen hat die kleine Beere dank der antioxidativen Wirkkraft auch den Ruf einer "Anti-Aging" Beere. Aber auch eine kognitive sowie eine nerven- und gefässschützende Wirkung wird ihnen nachgesagt. Aroniabeeren haben einen hohen Gehalt an antioxidativen Flavonoide wie Anthocyanen und auch OPC (Oligomere Proanthocyanidine) sowie Tannine. Nebst diesen sekundären Pflanzenstoffen enthalten die Aronia Beeren auch Vitamine wie E, Beta-Carotin sowie Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Eisen und Zink. Als Antikrebsnährstoffe sollen vor allem die in den sekundären Pflanzenstoffen enthaltenen Flavonoide (Anthocyane) und Polyphenole (OPC Oligomere Proanthocyanidine) eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung haben.

Austernseitling - Pleurotus ostreatus - Vitalpilz

Der Austernseitling (Pleurotus ostreatus) ist einer der bekanntesten Speisepilze und geniesst weltweit einen hohen Bekanntheitsgrad in vielen Küchen. Zudem ist er in der Myktotherapie ein angesehener Vitalpilz, da er einen hohen Gehalt an Eiweißen, Ballaststoffen, Mineralien und Vitaminen ausweist. Auch das enthaltene Aminosäurenprofil vom Pleurotus ostreatus präsentiert sich äusserst positiv, wie auch die vorkommenden Polysaccheride und die Gruppe der B-Vitamine (Folsäure, Niacin, Pantothensäure), die Vitamine C und D. Die im Pleurotus ostreatus enthaltenen Vitalstoffe haben eine antibiotische, cholesterinsenkende, entzündungshemmende, immunstärkende, krebshemmende sowie eine antioxidative Wirkeigenschaft. Der Vitalpilz wird verwendet bei erhöhten Blutfettwerten und zur Stärkung des Immunsystems sowie als natürliches Antibiotika gegen Bakterien. Zudem wird ihm eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung zugesprochen. Die Traditionelle Chinesische Medizin verwendet den Austernseitling zur Stärkung des Venensystems und bei Muskel- sowie bei Gelenk- und Sehnenbeschwerden. Außerdem bei Kreuzschmerzen, Hexenschuss, Gliederstarre und zur Blutbildung.

Basilikum - Ocimum basilicum

Basilikum hat nicht nur ein einmaliges Aroma und ist eines der am häufigsten verwendeten Küchenkräuter, sondern in vielen Kulturen auch ein Heilkraut. In verschiedenen alten Aufzeichnungen der Volksmedizin in Südostasien und Indien wird über die heilsame Wirkung von Basilikum berichtet. In Indien wird das Basilikum als "Tulsi" bezeichnet, was heiliges Königskraut bedeutet und in über 300 verschiedenen Therapieformen als Heilkraut verwendet. Verschiedene wissenschaftliche Untersuchung bestätigen eine krampflösende und immunstärkende Wirkungen. Basilikum wird in der Fachliteratur auch als adaptogene Pflanzen aufgeführt. Die Wirkung von Basilikum wird auch bei psychischen Leiden wie etwa nervöser Schlaflosigkeit oder trübseliger Stimmung geschätzt. Auch bei Verdauungsproblemen wie Blähungen, Verstopfung oder Krämpfen kann die Heilpflanze wohltuend wirken. Als Antikrebsnährstoffe sollen vor allem die in den sekundären Pflanzenstoffen enthaltene Urolsäure eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung haben.

Blaubeeren/Heidelbeeren (Vaccinium myrtillus)

Die Blaubeeren und Heidelbeeren versprechen das Blaue vom Himmel... und sie halten ihr Versprechen, denn sie sind wahre Kraftwerke an gesunden Vital- und Mikronährstoffen. Blaubeeren gelten als ausgezeichnete Quelle für viele wichtige Nährstoffe und werden unter den Anti-Aging-Nahrungsmitteln an vorderster Stelle geführt. Im Blickpunkt der Wissenschaft stehen die die sekundären Pflanzenstoffe wie Anthocyane und Proanthocyane. Diese bioaktiven Substanzen enthalten wirkungsvolle Antioxidantien, welche das Immunsystem unterstützen und die freien Radikale neutralisieren. Als Antikrebsnährstoffe sollen vor allem die in den sekundären Pflanzenstoffen enthaltenen Flavonoide (Anthocyane) und Polyphenole (OPC Oligomere Proanthocyanidine) eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung haben.

Bohnen - Phaseolus vulgaris

Die Gartenbohne (Phaseolus vulgaris), auch Grüne Bohne, Bohne, Schnittbohne, Stangenbohne, Buschbohne oder Fisole genannt ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler. Es gibt eine Vielzahl von Bohnensorten, jedoch gemeinsam ist ihre botanische Herkunft und alle gehören sie zu den Hülsenfrüchten. In einigen Kulturen gelten die Gartenbohnen aufgrund ihres hohen pflanzlichen Proteingehaltes auch als Grundnahrungsmittel. Die grünen Bohnen sind im rohen Zustand ungeniessbar und dies ist auch gut so, denn sie enthalten den giftigen Pflanzenstoff Lektin, welcher erst beim Kochen zerstört wird. Dafür enthalten grüne Bohnen sämtliche Vitamine der B-Gruppe (ausser B12) und sind eine gute Quelle für Nahrungsfasern, Vitamin C sowie Calcium, Kalium, Magnesium und enthalten ausserdem besonders viele Phytonährstoffe wie Flavonoide und Saponine. Die grünen Bohnen haben einen hohen Ballaststoffgehalt und sorgen damit für eine langanhaltende Sättigung und einen geregelten Stoffwechsel. Die löslichen Nahrungsfasern binden das Cholesterin und senken so den Cholesterinspiegel. Zudem liefern grüne Bohnen viel pflanzliches Eiweiss, was sie auch besonders wertvoll für Vegetarier und Veganer macht. Den grünen Bohnen wird eine hohe antioxidative Wirkeigenschaft zugeschrieben und sollen helfen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arteriosklerose und auch eine krebsvorbeugende Wirkung haben. Als Antikrebsnährstoffe sollen vor allem die in den sekundären Pflanzenstoffen enthaltenen Flavonoiden mit antioxidativer Wirkung sowie die enthaltene Folsäure und der hohe Anteil an Ballaststoffen sollen eine krebshemmende Wirkung haben. Eine Wirkeigenschaft, welche auch anderen Hülsenfrüchten wie z.B. Linsen und Erbsen zugeschrieben werden.

Braunalgen - Kelp

Die Braunalgen oder auch Kelp wie Flügeltang und Knotentag findet man im Nordatlantik, Nordpazifik sowie in der Nord- und Ostsee. In den asiatischen Kulturen ist die Braunalge schon seit Jahrhunderten ein populäres Grundnahrungsmittel. Besonders beliebt sind die Braunalgen in Japan und werden in den Küchen Nippons auf unterschiedliche Arten verwendet, aber auch in den westlichen Küchen wurden die Braunalgen inzwischen als Meeresgemüse entdeckt und finden zunehmend auch bei uns den Weg auf den Teller als Sushi-Wickelblätter oder in Suppen und Salaten. In der asiatischen Naturheilkunde werden die Algen schon seit Jahrhunderten eingesetzt für die Stärkung des Immunsystems und zur Ausleitung von Schadstoffen. Braunalgen sind besonders reich an Jod, Kalzium, Phosphor und Eisen und enthalten ausserdem verschiedene B-Vitamine sowie Vitamine A,C,K,E und Mineralstoffe wie Brom, Algin, Selen, Zink und Bor sowie Aminosäuren und Proteine. Als Antikrebsnährstoffe sollen vor allem die in den sekundären Pflanzenstoffen enthaltenen Fucoidanen eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung haben.

Brokkoli - Brassica oleracea var. italica

Brokkoli gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und zu den gesündesten Gemüsesorten und ist ausserdem sehr kalorienarm. Essbar sind nicht nur die klassischen Röschen, sondern auch seine Stängel, Blätter und Sprossen. Brokkoli liefert nicht nur enorm viel Vitamin C und wirkt sich deshalb positiv auf unser Immunsystem aus, er enthält darüber hinaus auch viel Calcium, Carotin und Magnesium. Das grüne Gemüse hat ausserdem eine antioxidative Wirkung und soll auch eine hohe entzündungs- und zellschützende sowie blutdrucksenkende Wirksamkeit haben. Schon vor einiger Zeit entdeckten Wissenschaftler die zellschützende Wirkung von Brokkoli. Als Antikrebsnährstoffe sollen vor allem die in den sekundären Pflanzenstoffen enthaltenen Glucosinolate und Sulforaphan eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung haben. Die grösste Wirkeigenschaft haben Brokkoli-Sprossen, welche den vollreifen Brokkoli um ein vielfaches an Wirkstoffen übertreffen.

Chili (Paprika) - Capsicum annuum

Die Chili-Schoten der vielfältigen Capsicumarten (Paprika) gehören zu den Nachtschattengewächsen und kommen vermutlich aus Mittel- und Südamerika und wurden bereits von den Azteken und Mayas als Gewürz verwendet. Die Chilis sind klein und sehr scharf und haben einen hohen Gehalt an Capsaicin. Chilis sorgen nicht nur für die Schärfe im Essen, sondern sind auch besonders gesund für Körper und Geist. Die Schärfe der Chilischoten wird skaliert in Schärfegraden, den sogenannten Scoville-Einheiten. Milde Sorten haben einen Schärfegraf von ca. 500 Scoville-Einheiten, während sehr scharfe Chilis einen Wert bis 350'000 Einheiten erreichen können. Capsaicin ist ein Alkaloid aus der Gruppe der Capsaicinoide, welche zu den schärfsten bekannten Substanzen zählen. Der Wirkstoff der Chilischote wird traditionell bei Verdauungsproblemen, Kreislaufbeschwerden, Durchblutungsstörungen, Hautkrankheiten, Muskelschmerzen sowie als Aphrodisiakum empfohlen. Ausserdem haben die Chilis einen hohen Gehalt an Vitamin C und haben dadurch einen positiven Einfluss auf das Immunsystem und den Stoffwechsel. Zudem soll Capsaicin auch eine stimmungsaufhellende Wirkung haben. Verschiedene wissenschaftliche Studien befasssen sich mit dem Pflanzenstoff "Capsaicin" in der Therapie von chronischen Enzündungskrankheiten (Arthritis) sowie mit der antikarzinogenen Wirkung in der Krebstherapie.

Cranberry - Vaccinium macrocarpon

Cranberry ist die englische Bezeichnung für diese Superbeere. In Europa ist sie auch bekannt als Moosbeere, Kranbeere oder Kranichbeere und ist eine Verwandte der Preiselbeere. Die Beeren werden bis zu stattlichen zwei Zentimetern groß und haben eine schöne rote Farbe und sind im Geschmack ziemlich sauer. Die Cranberry ist vorwiegend im Norden der USA und in Kanada heimisch und werden in verschiedenen Sorten angebaut. Die roten Cranberrys wachsen an niederwüchsigen und mehrjährigen Stauden und werden auch in großen Plantagen kultiviert. Die Cranberry ist eine Powerfrucht und ein wahrer Jungbrunnen für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Die Cranberry hat eine lange Tradition als Nahrungs- und Heilpflanze. Die Cranberry ist wissenschaftlich gut erforscht und wird heute in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen auch als Heilpflanze verwendet. Die nährstoffreichen Superbeeren gelten als Bakterien-Hemmer uns sind wirksam bei der Bekämpfung von Infektionen. Die in der Cranberry enthaltenen Flavonoide sind wirksam gegen verschiedene Bakterien. So werden Cranberrys sehr gute Eigenschaften gegen Infektionen bei der Blase und Harnweg, im Magen und beim Zahnfleisch nachgesagt. Die Cranberries haben einen hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen wie Anthocyanine und Proanthocyanidine sowie Quercetin und Triterpene. Dadurch ist die Cranberry reich ausgestattet mit Antioxidantien und darf mit ihrem positiven ORAC-Werten gut als Powerfrucht bezeichnet werden. Als Antikrebsnährstoffe sollen vor allem die in den sekundären Pflanzenstoffen enthaltenen Flavonoide (Anthocyane) und Polyphenole (OPC Oligomere Proanthocyanidine) eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung haben.

Erdbeeren - Fragaria

Zur Gattung der Erdbeere (Fragaria) gehören über 20 Arten sowie eine Vielzahl von Unterarten und sind botanisch betrachtet keine Beeren, sondern Scheinfrüchte. Die süsse Frucht hat ein Mythos, welcher bis in die Antike reicht und oft auch ein Attribut vieler Liebesgöttinen war und dadurch auch ein Symbol von Lust, Sinnlichkeit und Verlockung. Doch die Erbeere hat noch viel mehr zu bieten. Erdbeeren verfügen über einen hohen Anteil an Vitamin C und darüber hinaus viel Mangan als Spurenelement sowie äusserst viel Folsäure, wie kaum ein andere Frucht. Als guter Lieferant von Vitamin C, stärken die Erdbeeren unser Immunsystem und sind zudem gut für die Sehkraft der Augen. Zudem senken sie den LDL-Cholesterinspiegel und schützen dadurch unsere Arterien von Ablagerungen. Weiter sind Erdbeeren eine gute Kaliumquelle und dies unterstützt die Regulierung des Blutdrucks und sorgt für ein gesundes Herz. Die vorhandenen Ballaststoffe verlangsamen die Verdauung von Zucker und reduzieren dadurch die Schwankungen des Blutzuckerspiegels. Ausserdem haben die Erdbeeren einen hohen Gehalt Polyphenolen wie die Ellagsäure, welche eine antikarzogene und zellschützende Wirkeigenschaft hat. Die Kohlenhydrate der Erdbeere bestehen fast zur Hälfte aus einfacher Fructose, was dazu beiträgt, dass die Frucht einen relativ niedrigen Glykämischen Indexwert von 30 bis 40 besitzt. Zusätzlich enthalten Erdbeeren viele unverdauliche Ballaststoffe und unterstützen so eine gesunde Darmaktivität und vermindern das Risiko von Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht. Die rote Frucht in zudem reich an Catechin, Quercetin, Kampferol und Lutein, was die Beere zu einer wahren Anti-Aging-Frucht mit antioxidativer Wirkung macht. Als Antikrebsnährstoffe sollen vor allem die in den sekundären Pflanzenstoffen enthaltene Pholyphenole wie die Ellagsäure eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung haben.

Granatapfel - Punica granatum

Der Granatapfel nimmt seit Jahrtausenden eine besondere Stellung unter den Früchten ein. Bereits in der Antike galt der Granatapfel als Symbol für Fruchtbarkeit, ewige Jugend und Schönheit und als Speise der Götter. Der Granatapfel ist eine Powerfrucht mit einzigartigen Vitalstoffen und außergewöhnlichen Naturheilkräften. Granatäpfel enthalten neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole, welche als äußerst erfolgreiche Antioxidantien gelten. Der Granatapfel zählt erwiesenermaßen zu den größten Antioxidantien-Quellen und stärksten Abwehrmitteln gegen krankheitsauslösende freie Radikale. Die Superfrucht ist voll von Antioxidantien. Im Granatapfel befindet sich eine Vielzahl von verschiedenen Polyphenolen, so viel wie in keinem anderen Nahrungsmittel. Diese Polyphenole haben eine äußerst positive Wirkung auf den Körper und das Wohlbefinden. Als Antikrebsnährstoffe sollen vor allem die in den sekundären Pflanzenstoffen enthaltenen Anthocyane, Ellagsäure, Punicalagin und Punicalin eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung haben. Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass es im Granatapfel nicht um die einzelnen chemischen Verbindungen geht, sondern viel mehr um das Zusammenspiel und die gegenseitige Synergie aller Inhaltstoffe.

Grünkohl - Brassica oleracea var. sabellica L.

Den Grünkohl (Brassica oleracea var. sabellica L.) kennt man auch unter Namen wie Braunkohl, Federkohl, Krauskohl und Kale. Der Grünkohl gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Grünkohl ist ein basisches und proteinreiches Gemüse mit vielen Wirkeigenschaften. Der Grünkohl besitzt ein äusserst hochwertiges Aminosäureprofil und enthält einen hohen Gehalt an Tryptophan, diese Aminosäure wird im Gehirn für die Umwandlung zu Serotonin benötigt, welche für psychische Ausgeglichenheit und eine gute Laune sorgt, zudem fördert Tryptophan auch die Schlafqualität. Der Grünkohl enthält auch hochwertige Ballaststoffe und Pflanzenfasern, welche sich positiv auf die Verdauung und Stoffwechsel auswirken und für eine gesunde Darmflora sorgen. Der Grünkohl ist eine hervorragende Quelle von Vitaminen wie Beta-Carotin (A), B5, B9, C, K sowie von Mineralstoffen wie Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen. Zudem besitzt der Grünkohl hochwirksame sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Carotinoide sowie Senfölglycoside (Glucosinolate, Sulforaphan). Summa sumarum - ein Füllhorn von antioxidativen Wirkstoffen, welche eine krebshemmende, antikarzogene, immunmodulierende, zellschützende und entzündungshemmende Wirkung haben.

Grüntee - Camellia sinensis

Grüntee wird in Japan und China bereits seit Jahrtausenden als medizinische Heilpflanze bei unterschiedlichen Beschwerden geschätzt. Die Sortenvielfalt und die Verwendungsformen sind äusserst zahlreich. Matcha ist die konzentrierte Form von Grüntee, welche in einem speziellen Verarbeitungsverfahren das ganze Grünteeblatt in pulverisierter Form in der Zubereitung verwendet. Beim Teegenuss von Matcha-Grüntee, werden dem Körper sämtliche sekundäre Vital- und Pflanzenstoffe zugeführt und nicht nur diejenigen, welche beim Aufguss von normalen Grünteeblättern ins Wasser gelangen, deshalb gilt das edle Matchapulver als die wirksamste Sorte von Grüntee, wobei das Matchapulver nur mit einer Wassertemperatur von 60 bis 80 °C übergossen werden sollte, ansonsten die wirksamen Vital- und Pflanzenstoffe bei einer zu hohen Wassertemperatur zerstört werden. Grüntee ist reich an wertvollen Inhaltstoffen wie Theanin und Koffein, welche als Wachmacher gelten und die Konzentration fördern. Ausserdem enthält Grüntee wichtige Stoffe wie Calcium, Eisen und Zink sowie die Vitamine A (Carotinoide), C und E sowie Chlorophyll und Catechine. Die gesundheitlichen Wirkungen von Grüntee wurden in verschiedenen wissenschaftlichen Studien bestätigt. Die Pflanzenstoffe vom Grüntee beeinflussen eine Vielzahl von Stoffwochselprozessen, Immunmechanismen und Entzündungsprozessen. Sie wirken antioxidativ, antimikrobiell, entzündungshemmend sowie blutgerinnungshemmend und sollen außerdem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken sowie das Immunsystem stärken. Im Fokus der Krebsforschung stehen die Catechine als sekundäre Pflanzenstoffe der Gruppe der Flavanole, vor allem das EGCD (Epigallocatechingallat), welche eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung haben.

Himbeeren - Rubus idaeus

Himbeeren sind wahre Gesundheitsbeeren und die Früchte, Blüten, Wurzeln und Blätter werden schon lange in der Naturheilkkunde verwendet. Die süsse Himbeere hat einen niedrigen Gehalt an Fruchtzucker, jedoch einen überaus hohen Gehalt an Vitamin C sowie Kalium, Calcium und Folsäure. Nebst ihren vielseitigen Phytnährstoffen und vielen Nahrungsfasern sind die Beeeren zudem leicht verdaulich. Ausserdem haben die Himbeeren wie kaum eine andere Frucht - einen überaus hohen Gehalt an Ellagsäure (Polyphenole), welche eine krebshemmende und zellschützende Wirkeigenschaft nachgesagt wird. Doch die Himbeeren können durch ihre reichhaltigen Phytonährstoffe in den Wirkeigenschaften noch weiter Punkten. Die äußerst vielseitigen Himbeeren haben auch eine antibiotische, entwässernde, abführende und appetitanregende Wirkung. Abwehrmechanismen werden aktiviert und dadurch wird das Immunsystem gestärkt und auch der Stoffwechsel angeregt. Zudem enthalten die Himbeeren wirksame Vitalstoffe wie Vitamine B1, B2, B6, C, E sowie Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Kalium, Eisen und Zink. Als Antikrebsnährstoffe sollen vor allem die in den sekundären Pflanzenstoffen enthaltenen Flavonoide (Anthocyane) und Polyphenole (Ellagsäure) eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung haben.

Ingwer - Zingiber officinale

Ingwer ist nicht nur in der Küche beliebt, auch in der Volksheilkunde wird die Wurzel häufig zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungskrankheiten sowie zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt. Doch die Wunderknolle kann noch viel mehr und wird schon seit Jahrtausenden in der Traditionellen Chinesischen Medizin und in der Ayurvedischen Medizin als Heilpflanze verwendet. Als wertvolle Inhaltstoffe gelten vor allem die ätherischen Öle und Scharfstoffe, die sogenannten Gingerolen und Shogaolen, welche der Ingwer auch den unverkennbaren Geschmack geben. Zudem liefert Ingwer einige Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin C, Magnesium, Kalium, Kalzium und Eisen. Ingwer wird eine schmerlindernde Wirkung nachgesagt und wird oft zur Behandlung von Muskelschmerzen und Rheuma eingesetzt. Im TCM wird Ingwer auch bei Migräne und bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Verstopfungen verwendet. Zudem soll die Wurzel hilfreich sein bei Reise- und Schwangerschaftsübelkeit. Auch soll die Wurzel die Übelkeit bei einer Chemotherapie lindern können. In verschiedenen wissenschaftlichen Studien wird eine entzündungshemmende und antioxidative Wirkung bestätigt. Als Antikrebsnährstoffe sollen vor allem die in den sekundären Pflanzenstoffen enthaltenen Gingerolen und Shogaolen eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung haben.

Karotte - Daucus carota

Karotten gehören zu den kalorienarmen Gemüsesorten und sind reich an Carotin, einer Vorstufe von Vitamin A, welche der Karotte auch die orange Farbe verleiht. Im Sprachgebrauch werden Karotten je nach Region auch oft Möhren oder Mohrrüben genannt. Die gesunden Eigenschaften der Karotte, waren schon den alten Griechen und Römern bekannt. Bereits die Jäger und Sammler der Steinzeit ernährten sich von nahrhaften Wurzeln, die sie aus der Erde ausgruben. Aus der wilden Möhre ist dann die Mohrrübe entstanden, die als Nutzpflanze bereits seit Jahrtausenden angebaut wird – in Schweizer Pfahlbauten fand man jüngst Samen aus der Zeit um 2000 v. Chr. Karotten enthalten Beta-Carotin, Folsäure, Kalium, Eisen, Magnesium, Mangan, Kupfer, Schwefel und Pektin. Deshalb gehören sie aufgrund den enthaltenen Vitalstoffen mit zu den wertvollsten Gemüsearten. Neuere Forschungen konzentrieren sich auf das Falcarinol, einem sekundären Pflanzenstoff in den Karotten, welche eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung zugeschrieben wird.

Knoblauch - Allium sativum

Knoblauch wird schon seit Jahrtausenden in vielen Kulturen wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkung als Heilmittel geschätzt und die Wunderknolle findet sich in sämtlichen Küchen rund um den Globus. Die Knoblauch stammt ursprünglich aus Zentralasien und gelang von dort über Vorderasien nach Europa und wird als Heilplfanze wie auch als Küchengewürz verwendet. Die gesundheitsfördernde Wirkung hat die Knolle ihren wirksamen Inhaltstoffen zu verdanken. Dazu zählen zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin A, B und C, sowie Calcium, Magnesium, Kalium und Selen. Zudem verfügt der Knoblauch über wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe bzw. bioaktive Substanzen wie das Allicin, Diallylsulfid (DAS), Diallyldisulifd (DADS), welche für den Stoffwechsel und Zellregeneration von Bedeutung sind. Diese Stoffe verleihen dem Knoblauch eine antioxidative, antikarzogene sowie eine antimikrobielle und entzündungshemmende Wirkung. Dadurch findet die Knoblauch eine vielseitige Verwendung bei Infektionskrankheiten, Erkältungen, Senkung der Blutfettwerte und zahlreichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Als Antikrebsnährstoffe sollen vor allem die in den sekundären Pflanzenstoffen enthaltenen Allicin, Diallylsulfid (DAS), Diallyldisulifd (DADS) eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung haben.

Koriander - Coriandrum sativum

Der Echte Koriander (Coriandrum sativum) ist eine Pflanzenart in der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Er wird als Gewürz- und auch als Heilpflanze verwendet. Verwendung findet sowohl das Kraut wie auch die Samen bzw. Früchte. Der Geschmack von Koriander ist einzigartig und für einige Menschen gewöhnungsbedürftig. Dies trifft vor allem auf das Gewürzkraut zu. Korianderfrüchte hingegen haben einen eher zitrusartigen Geruch und Geschmack und enthalten deutlich weniger des seifigen Geschmacks der Blätter. Koriander besitzt eine krampflösende, blähungslindernde und antimikrobielle Wirkeigenschaften, welche basierend auf wissenschaftlichen Studien als erwiesen gelten, zudem wird dem Koriander eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung zugeschrieben und findet Anwendung bei Magen- und Verdauungsproblemen sowie bei Muskel- und Gelenkschmerzen. Zudem gehört Koriander zu den wirksamen natürlichen Mitteln zur Entgiftung des Organismus, da dieser schädliche Schwermetalle wie Quecksilber binden und die Ausleitung aus dem Körper unterstützen kann. Als Antikrebsnährstoffe sollen vor allem die in den sekundären Pflanzenstoffen enthaltenen Terpene wie Linalool und Limonen eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung haben.

Kurkuma - Curcuma longa

Die Kurkuma (Curcuma longa), auch gelber Ingwer, Safranwurzel oder Gelbwurzel genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae) und stammt vorwiegend aus Südasien oder den Tropen und wird grösstenteils in Indien kultiviert und ist auch Hauptbestandteil des Curry-Polvers. Die Wurzelknolle wird sowohl als Gewürz und auch seit Jahrtausenden in der traditionellen indischen (Ayurveda) und chinesischen Medizin (TCM) bei unterschiedlichen Beschwerden verwendet. Als relevante Inhaltsstoffe werden die Curcuminoide bzw. das Curcumin bezeichnet, welche zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören. Die Wirkstoffe der Kurkuma sind unter anderem antioxidativ, antimikrobiell, antitumoral, krebshemmend, entzündungshemmend, gallentreibend und schmerzlindernd. Die Bioverfügbarkeit im Organismus kann wesentlich gesteigert werden in der Kombination mit gesunden Ölen und Schwarzem Pfeffer. Die Kurkuma ist wissenschaftlich gut erforscht und es gibt eine Vielzahl von Forschungsarbeiten über die Kurkuma, sowohl über Zell- und Gewebekulturen wie auch zu pharmakologischen und klinischen Studien. Die Kurkuma und dessen Wirkstoffe werden verwendet z.B. bei rheumatischen Beschwerden, bei diversen Krebserkrankungen, bei neurodegenerativen Erkrankungen, bei Verdauungsbeschwerden, zur Stärkung der Gallen- und Leberfunktion, zur Senkung des Cholesterinspiegels, bei der Entgiftung von Schadstoffen sowie im Anti-Aging-Bereich. Als Antikrebsnährstoffe sollen vor allem die in den sekundären Pflanzenstoffen enthaltenen Phenole wie die Cucuminoide eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung haben.

Leinsamen - Linum usitatissimum

Leinsamen nennt man die Samen des Flachses und diese sind auch bekannt als gemeiner Lein oder Leinsaat. Die lateinische Bezeichnung "Linum usitatissimum" bedeutet übersetzt "äußerst nützlicher Lein" und gehört seit Jahrtausenden zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Einerseits galt der Flachs lange als wichtiger Textilrohstoff und anderseits wurde dieser bzw. das Leinöl als Nahrungsmittel und bereits in der Antike als Heilmittel gegen vielerlei Beschwerden verwendet. Aber auch in unserer modernen Welt sind die Vorzüge des Leinsamen bekannt und so wurde der Lein im Jahre 2005 zur "Heilpflanze des Jahres" gewählt. Die Leinsamen sind reich an gesunden Ballaststoffen bzw. Faserstoffen und deshalb gut für den Verdauungsprozess. Nebst den Balaststoffen enthalten Leinsamen auch erstauntlich grosse Mengen an hochwertigen Proteinen bzw. pflanzlichen Eiweissen und verstehen sich dadurch als gesunde Energienährstoffe. Zudem sind die Leinsamen reich an ungesättigten Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6-Säuren, welche der menschliche Organismus nicht selbst herstellen kann und deshalb über die Nahrung aufgenommen werden muss. Ausserdem sind im Leinsamen auch viele Vitamine (A, C, E, K) und Mineralstoffe (Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen) sowie Phytonährstoffe (Lignane) mit antioxidativer Wirkung zu finden. Als Antikrebsnährstoff bezeichnet man die Omega-3-Fettsäuren und die Lignane, welche eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung haben sollen.

Limone - Citrus

Die Limone oder auch Zitrone ist eine faustgrosse Frucht des Zitronenbaums aus der Gattung der Zitruspflanzen. Die Limonen gedeihen am Besten unter feuchtwarmen Bedingungen und blühen und fruchten das ganze Jahr über. Ausser einem hohen Gehalt an Vitamin C und Zitronensäure enthält das Fruchtfleich der Limone auch Calcium, Kalium, Pektin sowie Eisen und auch in der Schale finden sich viele Mikronährstoffe und ätherische Öle. Die Limone wird hauptsächlich bei Erkrankungen der Atemwege, bei Blasen-, Nieren- und Gallenbeschwerden sowie bei Schleimhautentzündungen und Erkältungen sowie Grippesymptomen verwendet. Die vielseitigen Inhaltstoffe der Limone wirken auf den Organismus; antibakteriell, enzündungshemmend, blutreinigend, harntreibend und beruhigend. Zudem werden der Limone auch eine blutdruck- und cholesterinsenkende Wirkung nachgesagt. Als Antikrebsnährstoffe sollen vor allem die in den sekundären Pflanzenstoffen enthaltenen Flavanone eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung haben.

Maitake - Grifola frondosa - Vitalpilz

Der Gemeine Klapperschwamm (Grifola frondosa), ist vor allem unter dem japanischen Namen Maitake (der tanzende Pilz) als Speise- und Vitalpilz bekannt. In Japan und in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ist er seit Jahrhunderten nebst Speisepilz auch ein anerkannter Heilpilz für unterschiedliche Beschwerden. Inzwischen wird der Maitake wegen seiner Beliebtheit in vielen Ländern in Pilzfarmen kultiviert. Das breite Spektrum an Wirkstoffen hat den Maitake zu einem der meistuntersuchten Heilpilze gemacht und wissenschaftliche Studien bestätigen den Gesundheitswert des Maitake. Der Vitalpilz enthält einen hohen Anteil an Ergosterin, welches als Vorstufe (Provitamin) des Vitamin D2 (Ergocalciferol) gilt. Zudem eine beachtliche Menge an Polysacchariden, im wesentlichen das Beta-D-Glucan Grifolan, welchem eine starke krebshemmende und immunregulierende Wirkung attestiert wird, deshalb wird der Maitake seit einigen Jahren in Japan und USA unterstützend zur Behandlung von Krebspatienten und auch begleitend bei Chemo- und Strahlentherapien eingesetzt. Der Maitake hat jedoch ein sehr weites Einsatzgebiet und wird auch verwendet bei rheumatischen und entzündlichen Beschwerden, zur Stärkung des Immunsystems, zur Gewichts- und Blutdruckregulierung sowie zur Senkung des Cholesterins. Ausserdem enthält der Maitake die Vitamine Riboflavin, Niacin, Thiamin, Biotin und Folsäure sowie Mineralstoffe und Spurenelemente (Eisen, Zink, Kalium, Magnesium), was den Maitake auch zu einem äusserst gesunden Speisepilz macht.

Oregano - Origanum vulgare

Oregano oder Echter Dost ist eine Pflanzenart in der Gattung Dost und gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Oregano stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wird heute weltweit in warmen und gemässigten Regionen angebaut und kultiviert. In der mediterranen Küche ist Oregano ein äusserst beliebtes Gewürzkraut und wird bei der Zubereitung von vielen Speisen verwendet. Aber auch als Heilkraut findet Oregano seit Jahrtausenden Verwendung bei unterschiedlichen Beschwerden. Oregano zählt zu den wirkungsvollsten Pflanzen, welche eine antibakterielle bzw. antimikrobielle und entzündungshemmende Wirkung beinhaltet und gehört somit zu den natürlichen pflanzlichen Antibiotikas und ist auch wirksam bei Pilzinfektionen unterschiedlicher Arten und dies ohne nennenswerten Nebenwirkungen. Oregano wird hauptsächlich verwendet bei Darm- und Verdauungsbeschwerden, Atemwegsentzündungen, bakteriellen Infektionen, Pilzinfektionen und entzündlichen Erkrankungen. Oregano enthält bemerkenswerte Mengen an Antioxidantien (Flavonoide und Phenolsäuren) und hat dadurch eine positive Wirkeigenschaft auf die schädlichen freien Radikale. Zudem enthält Oregano Vitamine (C, B, K) sowie Mineralien (Calcium, Mangnesium, Eisen, Kalium, Zink). Als Antikrebsnährstoffe sollen vor allem die in den sekundären Pflanzenstoffen enthaltenen Carcavol, Thymol und Thymoquinon eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung haben.

Petersilie - Petroselinum crispum

Die Petersilie (Petroselinum crispum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Petroselinum und gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae). In der Küche ist die Petersilie ein beliebtes Suppen- und Gewürzkraut und wird zudem seit Urzeiten auch in der traditionellen Heilkräuterkunde verwendet, da sie antimikrobiell, enzündungshemmend, harntreibend, blutreinigend schleimlösend und verdaungsfördernd wirken soll. Petersilie enthält viele wirksame Inhaltstoffe wie ähterische Öle (Apiol, Myristicin), wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe (Apigenin, Cumarine) sowie eine überdurchschnittliche Menge an Vitamin C sowie die Vitamine Beta-Carotin, B1-B6, E und K und zudem Mineralstoffe (Kalium, Eisen, Mangan, Zink). Wissenschaftliche Studien konzentrieren sich auf die sekundären Pflanzenstoffe wie Apigenin und Falcarinol, welche krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkeigenschaften haben sollen. Interessant erscheinen auch die Erkenntnisse, dass die Petersilie in Kombination mit Dill eine verstärkte Antikrebs-Wirkung ausweist. Bei Schwangerschaft sollte Petersilie in konzentrierter Form und grossen Mengen nicht eingenommen werden.

Reishi - Ganoderma lucidum - Vitalpilz

Der Reishi (Ganoderma lucidum), auch glänzender Lackporling oder Ling Zhi genannt, gilt seit Jahrtausenden als einer der wirkungsvollsten Vitalpilze. Das japanische Wort «Reishi» deutet auf langes Leben hin und auch die chinesische Bezeichnung «Ling Zhi», bedeutet «Göttlicher Pilz der Unsterblichkeit». In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) gilt der Reishi als einer wirksamsten und vielfältigsten Vitalpilze zur Stärkung des Immunsystems und wird auch als Anti-Aging-Pilz bezeichnet. Viele der überlieferten Wirkeigenschaften wurden inzwischen in wissenschaftlichen Studien bestätigt. Zu den bioaktiven Substanzen gehören unter anderem die Polysaccharide bzw. Beta-Glucanen, Triterpene, Germanium, Ganodermiksäuren, Ganodermadiol sowie Vitamine A, B2, B3, B6, Biotin, Folsäure und Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer und Mangan, welche die Abwehrkräfte stärken und die Zellen schützen. Sein Wirkspektrum umfasst eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem, die Blutdruckregulierung, Stärkung des Immunsystems, begleitende Unterstützung in der Krebstherapie, mildernd bei Allergien, unterstützend bei Schlafstörungen sowie entzündungshemmend bei Atemwegerkrankungen und rheumatischen Beschwerden. Als neuzeitliches Adaptogen wirkt er ausgleichend auf das Immunsystem und den Stoffwechsel. Dem Reishi werden krebshemmende Wirkungen zugesprochen, da die enthalten Wirkstoffe wie die Polysaccharide und Ganodermiksäuren einen positiven Einfluss auf die Zellregeneration und Mitochondrienfunktionen haben sollen.

Rosmarin - Rosmarinus officinalis

Der Echte Rosmarin (Rosmarinus officinalis) gehört zur Gattung Rosmarinus und zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist im Mittelmeerraum weit verbreitet und wird seit der Antike kultiviert und man findet diesen auch verwildert. Einerseits wird Rosmarin gerne als Gewürz in der Küche verwendet und anderseits auch traditionellen Heilkunde bei unterschiedlichen Beschwerden. Auch Pfarrer Kneipp hat den Rosmarin gerne in seinen Therapien verwendet. Er nannte als Anwendungsgebiete z.B. Erschöpfungszustände, Nervosität und Nachlassen der allgemeinen Spannkraft, aber auch niedrigen Blutdruck. Gemäss neuzeitlichen Erkenntnissen hat Rosmarin eine antimikrobielle, entzündungshemmende, krampflösende und vitalisierende Wirkeigenschaften und wird innerlich verwendet zur Verbesserung der Leber- und Gallenfunktion sowie bei dyspeptischen Beschwerden (Verdauungsstörungen) und zudem in äusserlichen Anwendungen bei rheumatischen Beschwerden sowie bei Herz- und Kreislaufbeschwerden zur Föderung der Durchblutung. Das im Rosmarin enthaltene Rosmanol soll zudem Bakterien und Viren neutralisieren und das Herz und die Blutgefässe stärken. Zudem sollen die im Rosmarin enthaltene Carnosolsäure einen positiven Einfluss auf die Gedächtnisleistung und das Immunsystem haben und als starkes Antioxidans die schädlichen freien Radiakale abwehren, welche auch an der Entstehung von Demenz und Alzheimer beteiligt sind. Als Antikrebsnährstoffe sollen vor allem die in den sekundären Pflanzenstoffen enthaltene Carnosolsäure eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkung haben.

Salbei - Salvia officinalis

Der Echte Salbei (Salvia officinalis), ist eine Gewürzpflanze und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und gehört zur Familie der Lamiaceae (Lippenblütler). Schon der wissenschaftliche Name Salvia, welcher vom lateinischen salvare („retten, heilen“) und salvere („gesund sein“) abgeleitet wurde, weist auf die Heilwirkung der Salbeipflanze hin. Die Salbeiblätter wurden bereits in den alten Schriften von Hippokrates und Paracelsus als Naturheilpflanze erwähnt und schon damals bei Entzündungen und zur Wundheilung verwendet. Dem Salbei werden antimikrobielle, antioxidative, entzündungshemmende sowie wallungs- und schweisshemmende Wirkeigenschaften zugesprochen. Die Hauptwirkstoffe vom Salbei sind die die ätherischen Öle und Inhaltsstoffe wie Flavonoide, Terpenoide, Gerbstoffe und Bitterstoffe. Hauptsächlich wird der Salbei verwendet bei Entzündungen im Mund- und Rachenbereich, bei Halsschmerzen, bei übermässigem Schwitzen und bei Schweissausbrüchen und Wallungen während den Wechseljahren und bei leichteren Verdauungsbeschwerden und Blähungen. Neuere wissenschaftliche Studien weisen auch darauf hin, dass die Inhaltstoffe vom Salbei wie Carnosol und Ursolsäure eine krebshemmende Wirkung haben sollen. Zudem werden dem Salbei eine stimmungsaufhellende Wirkung sowie eine kongnitive Leistungsverbesserung auf die Gedächtnisleistungen zugesprochen.

Sellerie - Apium graveolens

Die Echte Sellerie gehört zur Familie der Doldenblütler und ist in der Form von Knollensellerie, Staudensellerie und Schnittsellerie ein beliebtes Küchengemüse und ausserdem seit Jahrtausenden ein geschätztes Naturheilmittel und soll unterstützend bei Rheuma, Magen- und Darmstörungen sowie Nieren- und Blasenleiden wirken. Sellerie findet heute nicht nur als kalorienarmes Gemüse in der Küche eine Verwendung, sondern ist auch eine hervorragende Quelle von Antioxidantien. Neben den antioxidativ wirksamen Vitaminen wie Vitamin C und Beta-Carotin (Provitamin A) sowie die Vitamine E, K, Folsäure, B1, B2, B6 enthält der Sellerie auch beachtliche Mengen an sekundären Pflanzenstoffen wie Phenolsäuren, Flavonoide, Phytosterine und Furocumarine, welche ebenfalls eine antioxidative Wirkung haben. Zudem enthält die Sellerie noch beachtliche Mengen an Ballaststoffen sowie Kalium und Calcium. Nebst der antioxidativen Wirkung wird der Sellerie auch eine blutreinigende, harntreibende, herz-kreislaufstärkende, entzündungshemmende sowie eine appetitanregende, schleimlösende und krampflösende Wirkung zugeschrieben. Neuere Studien haben sich mit den sekundären Pflanzenstoffe der Flavoide befasst, insbesondere mit dem Apigenin und Luteolin, welche eine krebshemmende Wirkung nachgesagt wird und einige Studien deuten gar darauf hin, dass das Apgigenin eine stärkende Wirkung auf die Nervenzellen haben und eine positive Wirkung auf die Gedächtnisleistungen und die Lernfähigkeit ausüben.

Shiitake - Lentinula edodes - Vitalpilz

Der Shiitake (Lentinula edodes) ist ein beliebter und schmackhafter Speisepilz und wird in der traditionellen chinesischen Medizin auch als Vitalpilz verwendet und gehört in der Myktotherapie zu den wirksamsten Heilpilzen. Der Shiitake wird auch als "König der Pilze" bezeichnet und wird heute weltweit als Speise- und Vitalpilz in Farmen kultiviert. Die jahrtausendelange Verwendung des Shiitake ist in Japan und China ist gut dokumentiert und auch heute ein bedeutender Bestandteil in der asiatischen Medizin. Inzwischen hat man auch in der westlichen Kultur die positiven Eigenschaften erkannt und viele der überlieferten Wirkeigenschaften wurden inzwischen auch in wissenschaftlichen Studien bestätigt. In Untersuchungen wurden unter anderem antioxidative, adaptogene, antimikrobielle, antitumorale, antikariogene, lipidsenkende, antihypertensive, entzündungshemmende und immunmodulierende Wirkeigenschaften nachgewiesen. Ein äusserst interessanter Wirkstoff ist das im Shiitake enthaltene Lentinan, welche als Polysaccharide eine krebshemmende Wirkeigenschaft haben sollen. Zudem enhält der Shiitake das in Pflanzen selten vorkommende Ergosterin, welches als Vorstufe (Provitamin) des Vitamin D2 (Ergocalciferol) gilt. Doch auch als normaler Speisepilz kann der Shiitake mit gesunden Inhaltstoffen wie Vitamine der B-Gruppe (Thiamin, Niacin, Riboflavin) sowie Minerstoffen (Calzium, Eisen, Kalium, Zink) aufwarten und besitzt zudem sämtliche essentielle Aminosäuren und gesunde Ballaststoffe. Als Vitalpilz wird er verwendet zur Stärkung des Immunsystems, zur Unterstützung bei bakteriellen und viralen Infektionen, zur Regulation vom Stoffwechsel, zur Linderung von rheumatischen Beschwerden und zur begleitenden Behandlung in der Krebstherapie.

Thymian - Thymus vulgaris

Thymian ist nicht nur eine interessante Gewürzpflanze, sondern im heilkundlichen Bereich auch ein wichtige Heilpflanze mit immunfördernden und entzündungshemmenden Eigenschaften. Spezifisch ist das Thymol, ein ätherisches Öl aus der Phenylgruppe. In die Selbe chemische Klassifikation fällt das Carvacrol. Weitere ätherische Öle im Thymian sind Geraniol, Campher, Cineol, Linalool, Limonen und Menthon. Die Öle sind krampflösend und schmerzlindernd. Nebst dem enthalten die Blätter sekunädre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Cumarine, welche in zahlreichen Studien Eigenschaften aufzeigen, die dem Zellschutz dienen. Außerdem enthält Thymian eine hohe Menge Zink, welche im Organismus vielfältige enzymatische Funktionen hat und das Immunsystem stärkt. Besonders von Interesse ist das Thymol, welches eine starke antioxidative Wirkung hat und wirksam in der Zellregeneration ist und krebsvorbeugende sowie krebshemmende Wirkung haben soll.

Tomaten - Solanum lycopersicum

Die Tomate (Solanum lycopersicum) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) und stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Die Tomate ist eine wahre Powerbeere mit einem grossen gesundheitlichen Potential an pflanzlichen Wirkstoffen. Die Carotinoide der sekundären Pflanzenstoffe geben der Tomate die rote Farbe und das Lycopin (Carotinoid) gilt als kraftvolles Antioxidans im Kampf gegen Krebs und ist außerdem gut für unser Herz, denn es hemmt die Ablagerung schädlicher Stoffe in den Adern und beugt somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Zudem soll das Lycopin der Tomate auch einen positiven Einfluss auf die Augengesundheit nehmen und vor rheumatischen Beschwerden schützen. Ausserdem besitzt die Tomate eine hohe Menge an Vitamin C und auch zahlreiche B-Vitamine, welche die Konzentration fördern. Das Eisen der Tomate liefert Energie und die Folsäure schützt vor Arterienverkalkungen, so stärkt die Tomate ganz nebenbei unser gesamtes Immunsystem. Damit sich die Wirkung der Tomate voll entfalten kann, ist es förderlich, wenn diese erhitzt und danach mit gesunden Ölen verspeist wird. Eine gute Alternative ist auch Tomatenmark und Tomatenpulver.

Weintrauben - Vitis vinifera

Die Weinrebe ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschen und werden schon seit Jahrtausenden kultiviert. Im Spätsommer beginnt die heimische Traubenernte und diese wird anschliessend zu einem überwiegenden Teil zu Wein verarbeitet oder gelangen als Tafeltrauben in den Handel. Die sonnenverwöhnten Trauben sind vollgepackt mit gesunden Nährstoffen und enthalten hochwirksame sekundäre Pflanzenstoffe wie Resveratrol, Quercetin und OPC (oligomere Procyanidine) sowie Vitamine und Mineralstoffe. Die Meisten der bioaktiven Substanzen verstecken sich in den Kernen und der Haut und sind vorwiegend in den roten Weintrauben zu finden. Resveratrol ist ein Phytoalexin mit antioxidativen Eigenschaften und gehört zur Gruppe der Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe). Dem Resveratrol werden antioxidative, zellregulierende sowie krebs- und entzündungshemmende Wirkeigenschaften zugeschrieben. Quercetin gehört zur Gruppe der Polyphenole und Flavonoide, welche eine muskelentspannende und antikarzinogene Wirkung zugegesprochen wird und eine starke antioxidative Eigenschaft hat. OPC (Oligomere Proanthocyanidine) gehört zur Gruppe der Flavanole und den übergeordneten Polyphenolen und diese findet man vorwiegend in den Kernen der Weintrauben. OPC hat nebst einer antioxidativen auch eine starke entzündungshemmende Wirkung. Nebst den vielseitigen Phytonährstoffen enthalten Weintrauben auch B-Vitamine, Beta-Carotin (Provitamin A) und eine gerine Menge an Vitamine C, E und K sowie Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Eisen. In der Antikrebsernährung von besonderem Interesse sind die Phytonährstoffe wie Resveratrol, Quercetin und OPC (Oligomere Procyanidine), welche eine starke antioxidative Wirkung haben und denen eine krebsvorbeugende sowie krebshemmende Wirkung zugesprochen werden. Diese Wirkstoffe sind vor allem in der Schale und den Kernen der roten Weintrauben zu finden.

Zimt - Cinnamomum verum

Zimt ist einer der ältesten Gewürze der Welt und wurde einst in Gold aufgewogen. Ceylon-Zimt (Cinnamomum verum) oder Echter Zimt ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae) und stammt von der Rinde des Zimtbaums. Seine ursprüngliche Herkunft ist das frühere Ceylon (Sri Lanka) und wird heute auch in anderen Regionen wie Madagaskar und Sansibar kultiviert. Das günstigere Cassia-Zimt stammt vorwiegend aus China, Indonesien und Vietnam und wird vorwiegend auch für industrielle Aromastoffe verwendet. Bezüglich der Qualität gilt Ceylon-Zimt als hochwertiger und weist auch einen viel tieferen Gehalt an Cumarin als Cassia-Zimt aus. Doch nicht nur als Gewürz und Aromastoff wird Zimt verwendet, sondern hat auch eine alte Tradition als Naturheilmittel bei verschiedenen Beschwerden. Zimt hat eine blutdrucksenkende und durchblutungsfördernde Wirkung und stabilisiert den Kreislauf. Zudem ist er appetitsteigernd, krampflösend und verdaungsfördernd und wirkt positiv auf die Verdauung und hilft bei Magen- und Darmbeschwerden und soll auch die kognitiven Leistungen verbessern. Ausserdem hat Zimt eine antibakterielle und antifungale Wirkung und soll helfen gegen Bakterien, Pilzen und Viren. Die Wirkungen von Ceylon-Zimt werden auf die enthaltenen ähterischen Öle, Zimtaldehyd, Eugenol und Catechin-Gerbstoffe zurückgeführt. Zudem wird dem Zimt eine starke antioxidative Wirkung zugesprochen und soll dadurch eine krebsvorbeugende und krebshemmende Wirkeigenschaft haben. Ceylon-Zimt hat einer der höchsten ORAC-Werte. ORAC ist eine Maßeinheit für die Fähigkeit, freie Radikale (oxidativen Stress) zu neutralisieren. Jedoch sollte Zimt vor allem Cassia-Zimt wegen des Cumarin nicht in hoher Dosis konsumiert werden, da ein übermässiger Genuss auch gesundheitsschädlich sein kann.

Wichtige Hinweise

Möglichen Wirkungen von pflanzlichen Substanzen sowie Aussagen über Pflanzen und wissenschaftlichen Studien - rechtfertigen nicht, diese als Ersatz für geeignete Arzneimittel oder medizinische Therapieformen zu betrachten. Pflanzliche Substanzen können einiges für Ihr Wohlbefinden tun. Sollten Sie jedoch Beschwerden haben oder ist bereits eine Krankheit diagnostiziert worden, so ersetzt der Konsum von pflanzlichen Substanzen nicht den Arztbesuch oder eine medizinische Behandlung. Bitte beachten Sie, dass pflanzliche Substanzen auch Wechselwirkungen zur Folge haben können, wenn diese gemeinsam mit verschreibungspflichtigen Medikamenten eingenommen werden. Unsere Informationen dienen ausschliesslich der Orientierungshilfe und können keine persönliche Beratung, eine Untersuchung oder Diagnose durch eine Fachperson ersetzen. In unserer Infothek stellen wir Ihnen umfangreiche und gesundheitsbezogene Informationen über Pflanzen und Vitalstoffe zur Verfügung. Wir verzichten bewusst auf vollmundige und reisserische Aussagen und konzentrieren uns auf das Wesentliche. Wir betreiben keine wissenschaftliche oder medizinische Datenbank, denn das würde den Rahmen an dieser Stelle sprengen. Sollten Sie jedoch weitergehende Informationen benötigen, so verweisen wir gerne auf wissenschaftliche Datenbanken wie PubMed und andere Informationsquellen.

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