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Gelenknährstoffe

Beweglichkeit und Mobilität

Beweglichkeit hält man für selbstverständlich und in der Regel überlegt man nicht, wie wunderbar es ist, sich mühelos bewegen zu können. Doch ohne die Beweglichkeit unserer Gelenke geht in unserem Alltag gar nichts. Umso schlimmer, wenn diese einmal nicht mehr wollen, so wie sie es sollen und Beschwerden in der körperlichen Mobilität auftreten. Muskuloskelettale Beschwerden sind die wichtigste Ursache von anhaltenden Schmerzzuständen und Funktionseinschränkungen im Bewegungsapparat.

Beschwerden bei den Bewegungsorganen

Grobe Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 25% der Weltbevölkerung bei den Bewegungsorganen an Beschwerden und Funktionseinschränkungen leidet. Die Klassifizierungen der Beschwerden sind äusserst vielfältig und unter dem Sammelbegriff «Rheuma» werden über 200 verschiedene Erkrankungen erfasst, die unterschiedliche Ursachen und Symptome haben. Betroffen ist meistes der Bewegungsapparat wie Gelenke, Knochen und Gewebe oder die Weichteile wie Muskeln, Sehnen und Schleimbeutel. Die Klassifizierung der Beschwerden erfolgt hauptsächlich in entzündliche und nicht-entzündliche Formen von rheumatischen Beschwerden.

Entzündliches Rheuma

Unter dem entzündlichen Rheuma versteht man sämtliche Formen von Arthritis wie Entzündungen bei Gelenken und Wirbelsäule. Unter dem Sammelbegriff Vaskulitis werden die entzündlichen Erkrankungen der Gefässe zusammengefasst und der Kollagenosen werden vorwiegend die Bindegewebeerkrankungen zugordnet.

Nicht-entzündliches Rheuma

Unter den nicht-entzündlichen rheumatischen Beschwerden versteht man Formen wie die Arthrose (Gelenkabnützung) als degenerative Erkrankung der Gelenke. Zudem die Kristallarthropathien wie die Gicht und Pseudogicht sowie Formen von Weichteilrheuma und Knochenerkrankungen wie die Osteoporose (Knochenbrüchigkeit bzw. Knochenschwund) und überwiegend auch chronische Rückenschmerzen.

Hilfe bei rheumatischen Beschwerden?

Medizinische Beratung
Bei rheumatischen Beschwerden sollten Sie eine entsprechende Fachperson kontaktieren und den Grund der Beschwerden abklären lassen. Dafür gibt es eine Vielzahl auf den Bewegungsapparat spezialisierte Fachärzte. Eine erste Anlaufstelle ist sicherlich Ihr Hausarzt.

Mediterrane Ernährung
Ernährungswissenschaftler erkennen in der traditionellen mediterranen Küche, ein wirkungsvolles Instrument gegen chronische Krankheiten. Die Mittelmeerkost soll gesund erhalten und das Leben verlängern. Auch Betroffene mit entzündlichem Rheuma sollen bei einer Umstellung auf die Mittelmeerkost profitieren. Eine grosse Vielfalt an Fachliteratur vermittelt das Wissen über die Mittelmeerkost. Diese Ernährungsform basiert vorwiegend auf dem Konsum von Obst und Gemüse, Fisch und Meeresfrüchten, Nüssen und Hülsenfrüchten, Olivenöl sowie einer grosszügigen Verwendung von Kräutern und Gewürzen.

Bewegung
Auch bei rheumatischen Beschwerden ist es wichtig, sich häufig und richtig zu bewegen. Bewegungen halten die Gelenke geschmeidig und beweglich und entlastet Gelenke, Knochen und Sehnen und fördert die Muskelkraft. Wer sich bewegt hat eine bessere Knochendichte, eine stärkere Muskulatur und hat damit eine geringeres Knochenbruchrisiko. Gelenkschonende Bewegung wie Schwimmen und Radfahren gehören in der Regel zu den geeigneten Sportarten. Ausgebildete Fachpersonen informieren Sie gerne mit entsprechenden Therapie- und Bewegungsanleitungen.

Pflanzenstoffe gegen rheumatische Beschwerden

Acerola, Camu Camu, Amla-Beere
Powerfrüchte mit einem außergewöhnlich hohen Gehalt an natürlichem Vitamin C. Für die Erhaltung der Knochen und Gelenke ist Vitamin C ein wichtiger Vitalstoff. Zudem unterstützt Vitamin C die Kollagenbildung und Knorpelfunktion.

Ananas
Die Ananas steckt voller Nähr- und Vitalstoffe und stärkt so das Immunsystem. Ananas ist eine gute Quelle von Vitamin C und Bromelain einem Enzym, welches bei rheumatischen Beschwerden eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung hat.

Blaubeeren
Die Blaubeeren und Heidelbeeren versprechen das Blaue vom Himmel... und sie halten ihr Versprechen, denn sie sind wahre Kraftwerke an gesunden Vital- und Mikronährstoffen. Blaubeeren gelten als ausgezeichnete Quelle für viele wichtige Nährstoffe und werden unter den Anti-Aging-Nahrungsmitteln an vorderster Stelle geführt. Im Blickpunkt der Wissenschaft stehen die die sekundären Pflanzenstoffe wie Anthocyane und Proanthocyane. Diese bioaktiven Substanzen enthalten wirkungsvolle Antioxidantien, welche das Immunsystem unterstützen und die freien Radikale neutralisieren.

Brennessel
Die Brennnessel entsäuren den Organismus und die vielen Vitamine und Mineralstoffe unterstützen das Wohlbefinden und die körperliche Vitalität. Bei rheumatischen Beschwerden hemmen die Wirkstoffe der Brennessel, die Entzündungsstoffe und reduzieren die Schmerzen und zudem verbessern sie die Beweglichkeit der Gelenke.

Brombeeren
Ursprünglich stammt die Brombeere (Rubus fruticosus) aus den Wäldern Eurasiens und Nordamerikas. In der griechischen Antike schätzten die Menschen sie als Heilpflanze und auch Leonardo da Vinci verewigte diese Pflanze in einer Studie. Tatsächlich ist sie voller Vitamine und Mineralstoffe. Die tief dunkelroten Pflanzenstoffe geben der Brombeere ihre dunkle Farbe, diese bioaktiven Substanzen haben einen hohen gesundheitlichen Nutzen: Sie hemmen Bakterien, Viren und Pilze und lindern Entzündungen.

Chiasamen
Neben den Ballaststoffen warten die Chiasamen mit einem beachtlichen Anteil an Omega-3-Fettsäuren auf. Chiasamen bestehen gegen 18% aus Alpha-Linolensäure. Omega-3 hat eine entzündungshemmende Wirkung und dadurch werden auch rheumatische Gelenkschmerzen gelindert.

Cissus quadrangularis
Die Cissus ist eine aus Indien stammende Heilpflanze, die der Gattung der Klimmen angehört (Weinrebengewächse). Die Cissus quadrangularis ist in der ayurvedischen Medizin eine seit langem eingesetzte Heilpflanze zur Behandlung von Knochenbrüchen und Gelenkproblemen. Die Heilpflanze hat zudem eine positive Wirkung auf den Knochenabbau und zeichnet sich durch seine entzündungshemmende Wirksamkeit bei Gelenkschmerzen aus. Ausserdem wird der Pflanze eine muskelentspannende Wirkung nachgesagt und Cissus soll auch die Knochendichte im Bewegungsapparat fördern und die körpereigenen Zellen stimulieren, welche bei der Knochen-, Gewebe-, Sehnen-, Bänder- und Knorpelheilung mitwirken.

Cranberry
Die Cranberry ist eine Powerfrucht und ein wahrer Jungbrunnen für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Die Cranberry hat eine lange Tradition als Nahrungs- und Heilpflanze. Die Cranberry ist wissenschaftlich gut erforscht und wird heute in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen auch als Heilpflanze verwendet. Die nährstoffreichen Superbeeren gelten als Bakterien-Hemmer und sind wirksam bei der Bekämpfung von Infektionen. Die Cranberries haben einen hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen wie Anthocyanine und Proanthocyanidine sowie Quercetin und Triterpene.

Hagebutte
Das Fruchtfleich der Hagebutte ist süss-sauer und reich an Vitamin C und enthält auch die Vitamine Beta-Carotin (Provitamin A) sowie die Vitamine B1 und B2. Auch als Heilpflanze wird die Hagenbutte sehr geschätzt und findet auf Grund ihrer enthaltenen Phytonährstoffen eine breite Verwendung bei rheumatischen Beschwerden. Vor allem das Galactolipid der Hagenbutte steht im Fokus bei der Rheumatherapie.

Himbeeren
Himbeeren sind wahre Gesundheitsbeeren und die Früchte, Blüten, Wurzeln und Blätter werden schon lange in der Naturheilkkunde verwendet. Die süsse Himbeere hat einen niedrigen Gehalt an Fruchtzucker, jedoch einen überaus hohen Gehalt an Vitamin C sowie Kalium, Calcium und Folsäure. Ausserdem haben die Himbeeren wie kaum eine andere Frucht - einen überaus hohen Gehalt an Ellagsäure (Polyphenole), welche eine entzündungshemmende und zellschützende Wirkeigenschaft nachgesagt wird.

Ingwer
Die Knollenwurzel der Ingwerpflanze bietet eine breite Palette an wirksamen Inhaltstoffe. In der traditionellen chinesischen (TCM) und indischen Medizin (Ayurveda) gilt Ingwer seit Jahrhunderten als Heilmittel und wird unter anderem auch gegen Schmerzen eingesetzt. Neue Studienergebnisse weisen zudem darauf hin, dass die Einnahme von Ingwer auch Muskelschmerzen lindern kann sowie bei rheumatischen Beschwerden eine schmerzlindernde Wirkung hat.

Kieferrinde
Die Kieferrinde enthält vielfältig wirksame Substanzen wie Polyphenole und vor allem eine hohe Konzentration an OPC (Oligomere Proanthocyanidine), welche eine nachweislich entzündungshemmende Wirkeigenschaft hat. Zudem hat OPC eine antioxidative, antibakterielle und antivirale Wirkung.

Kräuter und Gewürze
Im Alltag in der Küche werden Kräuter und Gewürze zur Verfeinerung von Gerichten verwendet. Das diese Zutaten auch eine entzündungshemmende Wirkeigenschaft haben ist jedoch vielen Menschen nicht bewusst. Zu diesen wertvollen Zutaten mit entzündungshemmenden Eigenschaften bei rheumatischen Beschwerden zählen Chili, Grüntee, Knoblauch, Koriander, Kreuzkümmel, Muskat, Pfefferminze, Pfeffer schwarz, Rosmarin, Salbei, Süssholz und Zimt.

Kurkuma
Die Curcuma longa (Kurkuma, Gelbwurz, gelber Ingwer, Safranwurzel) ist eine äusserst vielseitige Pflanze mit einem breiten Einsatz- und Wirkspektrum. Einerseits wird die Kurkuma in der Küche als Gewürz verwendet und anderseits gilt die Kurkuma in der ayurvedischen Medizin schon seit Jahrtausenden als Naturheilpflanze mit einem breiten Wirkspektrum. Der Hauptwirkstoff der Kurkuma ist das Curcumin, ein sekundärer Pflanzenstoff, welchem bei rheumatischen Beschwerden eine entzündungshemmende, schmerzlindernde und antioxidative Wirkung nachgesagt wird. Die Bioverfügbarkeit von Kurkuma erhöht sich in Kombination mit schwarzem Pfeffer und pflanzlichen Ölen.

Leinsamen
Neben den Ballaststoffen warten die Chiasamen mit einem beachtlichen Anteil an Omega-3-Fettsäuren auf. Leinsamen bestehen gegen 22% aus Alpha-Linolensäure. Omega-3 hat eine entzündungshemmende Wirkung und dadurch werden auch rheumatische Gelenkschmerzen gelindert.

Sauerkirschen
Sauerkirschen sind wahre Kraftwerke der Natur und haben äusserst vielseitige Wirkeigenschaften. Sauerkirschen schmecken nicht nur erfrischend, die Kirschen haben auch einen hohen Gehalt an Vitaminen wie Beta-Carotin (Provitamin A), B1, B2, C und E sowie nennenswerte Mengen an Kalium und Folsäure. Darüber hinaus sind Sauerkirschen eine reichhaltige Quelle an sekundären Pflanzenstoffen wie Anthocyanen, welcher der Sauerkirsche ihre rötlich-violette Farbe verleiht und dazu beiträgt, dass Entzündungen gehemmt und Muskelschmerzen gelindert werden. Auf Grund diesen entzündungshemmenden Eigenschaften werden Sauerkirschen oft bei rheumatischen Beschwerden verwendet.

Weidenrinde
Die Weidenrinde enthält verschiedene Wirkstoffe aus der Gruppe der Salicylalkohole. Die geringen Mengen an Salicin werden in der Leber in Salcylsäure umgewandelt, welche eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung haben. Naturprodukte aus Weidenrinde sind erhältlich als Tee, Kapseln oder Pulver.

Weihrauch - Boswellia serrate
Traditionell wird Weihrauch wird in der ayurvedischen Medizin bei verschiedenen Erkrankungen einschliesslich Gelenkbeschwerden verwendet. Weihrauch soll bei schmerzhaften Bewegungsapparaten die Entzündungen hemmen sowie Schmerzen lindern. Den im Weihrauch enthaltenen Boswelliasäuren werden entzündungshemmende, schmerzlindernde und antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben. Die Bioverfügbarkeit von Weihrauch erhöht sich in Kombination mit schwarzem Pfeffer und pflanzlichen Ölen.

Weintraubenkerne
Die sonnenverwöhnten Trauben sind vollgepackt mit gesunden Nährstoffen und enthalten hochwirksame sekundäre Pflanzenstoffe wie Resveratrol, Quercetin und OPC (oligomere Procyanidine) sowie Vitamine und Mineralstoffe. Die Meisten der bioaktiven Substanzen verstecken sich in den Kernen und der Haut und sind vorwiegend in den roten Weintrauben zu finden. Resveratrol ist ein Phytoalexin mit antioxidativen Eigenschaften und gehört zur Gruppe der Polyphenole. Dem Resveratrol werden antioxidative und entzündungshemmende Wirkeigenschaften zugeschrieben. Quercetin gehört zur Gruppe der Polyphenole und Flavonoide, welche eine muskelentspannende Wirkung zugegesprochen wird. OPC (Oligomere Proanthocyanidine) gehört zur Gruppe der Flavanole und den übergeordneten Polyphenolen und diese findet man vorwiegend in den Kernen der Weintrauben. OPC hat nebst einer antioxidativen auch eine starke entzündungshemmende Wirkung.

Vitalpilz Austernseitling – Pleurotus ostreatus
In der Traditionellen Chinesischen Medizin findet der Austernseitling unter anderem Verwendung bei der Behandlung von Hexenschuss und Gliederschmerzen. Ausserdem enthält der Austernseitling eine Vielzahl von Aminosäuren, welche bei der Blutbildung und dem Wachstum des Knochenmarks eine wichtige Rolle spielen. Das ebenfalls nachweisbar enthaltene Vitamin D fördert das Wachstum von Knochen und Knorpeln und kann zur Vorbeugung von Osteoporose beitragen. Der Austernseitling wirkt ferner entzündungshemmend, schützt vor Thrombosen und ist immunmodulierend. Die immunmodulierende Wirkung ist für die Gesundheit von besonderer Bedeutung, weil der Vitalpilz das Immunsystem zwar stärkt, dabei aber keine überschießende Immunantwort provoziert.

Vitalpilz Reishi - Ganoderma lucidum
Der Reishi ist in der Traditionellen Chinesischen Medizin ein Vitalpilz, welcher wirksame und vor allem gut verträgliche Lösungen für die Behandlung von chronischen Schmerzen anbietet. Die Inhaltstoffe des Reishi fördern die Bildung körpereigener Botenstoffe, welche schmerzlindernd wirken und den Heilungsprozess unterstützen.

Vitalpilz Shiitake – Lentinula edodes
In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird der Shiitake schon lange Zeit mit viel Erfolg gegen rheumatische Beschwerden wie die Arthritis und Gicht eingesetzt. Zudem wirkt der Shiitake unterstützend auf Bänder und Sehnen. Die im Shiitake enthaltenen Polysaccharide gelten als effiziente Stimulatoren für das Immunsystem. Ausserdem enthält der Shiitake auch für Gelenke wichtige Aminosäuren und wirkt dadurch gegen einen Abbau der Knorpelmasse.

Vitalstoffe gegen rheumatische Beschwerden

Chondroitin/Chondroitinsulfat
In unseren Gelenkknorpeln befinden sich eine Reihe von Stoffen, wie das Chondroitin bzw. Chondroitinsulfat, dass unser Körper im Normalfall selbst produzieren kann. Chondroitin ist eine Aminozuckerverbindung, der im Organismus von den Knorpelzellen gebildet wird, es gehört zu den Grundsubstanzen des Gelenkknorpels, welcher dafür sorgt, dass die Gelenke bei Beanspruchungen ausreichend abgefedert werden. Chondroitinsulfat scheint beim Menschen eine schmerzlindernde, entzündungshemmende und vermutlich knorpelaufbauende Wirkung zu haben. Bei rheumatischen Beschwerden soll sich gemäss neusten Studienlage, eine kombinierte Zufuhr von Chondroitin mit Glucosamin und Omega-3 Fettsäuren vorteilhaft auswirken.

Glucosamin/Glucosaminsulfat
Glucosamin ist ein natürlicher, in den Gelenken vorkommende Aminozuckerverbindung. Ein grosser Teil des Gelenkknorpels besteht aus Glucosamin. Zudem ist Glucosamin ein wichtiger Baustein für die Knochen, Bänder, Sehnen und das Bindegewebe. Um die chemische Stabilität des Glucosamins zu gewährleisten und die Aufnahme im Körper zu verbessern, liegt es häufig als Glucosaminsulfat oder Glucosaminhydrochlorid vor, welche eine entzündungshemmende, schmerzlindernde und knorpelaufbauende Wirkung haben. Bei rheumatischen Beschwerden soll sich gemäss neusten Studienlage, eine kombinierte Zufuhr von Glucosamin mit Chondroitin und Omega-3 Fettsäuren vorteilhaft auswirken. Eine Einnahme sollte jedoch längerfristig erfolgen, damit eine positive Wirkung spürbar ist.

Kollagen
Arthrose ist eine schmerzhafte und funktionsbehindernde Gelenkabnutzung. Die elastischen Knorpel der Gelenke dienen als Puffer gegen Belastungen und Reibungen. Wird dieses Knorpelgewebe zerstört, führt dies zu Reibungen der Gelenkknochen und zunehmend zum Abbau der Knochensubstanz. Das im Knorpelgewebe der Gelenke vorkommende Kollagen besteht zu 80–90 Prozent aus Typ-II-Kollagen. Kollagen-Hydrolysat ist reines Eiweiß und entsteht durch enzymatische Hydrolyse von Kollagen. Es besitzt dieselbe Aminosäure-Struktur wie Kollagen Typ II, das im menschlichen Gelenkknorpel für Stabilität und Zugfestigkeit sorgt. Kollagen-Hydrolysat steigert die Kollagen-Biosynthese in bovinen Chondrozyten und kann zu einer Schmerzlinderungen und verbesserten Gelenkfunktionalität führen. Die Einnahme von Kollagen-Hydrolysat sollte jedoch über einen längeren Zeitraum erfolgen. Im Vergleich zu denaturiertem Kollagen (Kollagen-Hydrolysat), gibt es Hinweise, dass mit nicht-denaturiertem und strukturell nicht verändertem Typ-II-Kollagen; ein besseres Ergebnis erzielt wird. Zudem hat es den Vorteil, dass es in einer weit geringen Tagesdosis eingenommen werden kann. Bei Kollagen ist zusätzlich die Einnahme von Vitamin C zu empfehlen, da Vitamin C in Kombination mit Kollagen synergistisch wirkt und die Kollagenwirkung verstärkt.

MSM
MSM ist die Abkürzung für Methylsulfonylmethan. Dieser Stoff gehört in die Gruppe der organischen Schwefelverbindungen (Sulfone). Methylsulfonylmethan ist eine natürliche Substanz, welche in pflanzlichen aber auch in tierischen Produkten zu finden ist. MSM soll eine schmerzlindernde, knorpelaufbauende und entgiftende Wirkung haben. Die Studienlage zu MSM ist jedoch dünn und nicht sehr aussagekräftig. MSM ist in der EU als Nahrungsergänzung eingestuft und gilt als sicher, da keine erwähnenswerten Nebenwirkungen bekannt sind.

Omega-3 Fettsäuren
Essentielle Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, welche der Organismus benötigt, aber der Körper nicht selbst herstellen kann und deshalb über die Nahrung zugeführt werden muss. Im Fisch- und Krillöl finden sich die höchsten Konzentrationen an Omega-3 Fettsäuren, welche unter anderem eine starke entzündungshemmende Wirkung haben. Bei rheumatischen Gelenk-Beschwerden leistet die Einnahme von Omega-3 Fettsäuren ein wichtiger Beitrag, die Entzündungsprozesse im Bereich der Gelenke einzudämmen und dadurch die Schmerzen zu lindern. Weitere Quellen von Omega-3 sind auch Algen, Leinsamen, Chiasamen und Flachssamen, welche als Pflanzen jedoch einen geringeren Gehalt an Omega-3 haben.

Vitamine und Mineralstoffe
Vitamin C hat im Organismus sehr vielfältige Aufgaben, eine wichtige davon, ist der Aufbau von Kollagen. Ein Vitamin-C-Mangel steht oft auch im Zusammenhang auch mit Gelenkbeschwerden. Weiter ist dieses Vitamin auch notwendig für den Stoffwechselprozess, um die Aminosäure Prolin im Kollagen in das Hydroxyprolin zu überführen. Zudem hat Vitamin C eine synergistische Wirkung mit anderen Stoffen. Vitamine sind meist wichtige Co-Faktoren von Enzymen oder stabilisieren kollagene Fasern, welche das Bindegewebe festigen. Darüber hinaus sind die Vitamine C, D und E auch wichtige Antioxidantien. Für die Erhaltung der Knochen und Gelenke sind Calcium, Zink, Vitamin C und D wichtige Vitalstoffe. Zudem unterstützt Vitamin C die Kollagenbildung und Knorpelfunktion.

Hinweise

Möglichen Wirkungen von pflanzlichen Substanzen sowie Aussagen über Pflanzen und wissenschaftlichen Studien - rechtfertigen nicht, diese als Ersatz für geeignete Arzneimittel oder medizinische Therapieformen zu betrachten. Pflanzliche Substanzen können einiges für Ihr Wohlbefinden tun. Sollten Sie jedoch Beschwerden haben oder ist bereits eine Krankheit diagnostiziert worden, so ersetzt der Konsum von pflanzlichen Substanzen nicht den Arztbesuch oder eine medizinische Behandlung. Bitte beachten Sie, dass pflanzliche Substanzen auch Wechselwirkungen zur Folge haben können, wenn diese gemeinsam mit verschreibungspflichtigen Medikamenten eingenommen werden. Unsere Informationen dienen ausschliesslich der Orientierungshilfe und können keine persönliche Beratung, eine Untersuchung oder Diagnose durch eine Fachperson ersetzen.

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